Über Mich

Meine Pferdegeschichte begann als 8-jähriges Mädchen mit einem Maultier namens Mutscha. Mutscha sollte das Muli von meiner Mama werden und auch ich entdeckte durch sie die Liebe zu den Maultieren bzw. Pferden.

Kurz nachdem wir Mutscha kennen und lieben lernten, sollte auch mein erstes eigenes Welsh B Pony "Calypso" folgen. Calypso, auch Caly genannt, war mein allererster Lehrer.

 Mit Unterstützung von meiner Mama und meiner ersten Reitlehrerin Dagmar, lehrte er mich alle Grundlegenden Dinge, die ich über Pferde wissen musste. Gegenseitiger Respekt, die Grenzen des Anderen einzuhalten, sowie die Eigenen lernen zu setzen standen auf seinem Lehrplan für mich. Als Belohnung lernten wir beide, was blindes Vertrauen zwischen Pferd und Mensch bedeutet.
Somit wurde das erste Pferd zu meinem besten Freund, mit dem ich durch dick und dünn gegangen bin.
Von Anfang an wurde bei mir der größte Wert darauf gelegt, dass ich ein Pferd im Ganzen betrachte und nur dann auch sein Freund werden kann, wenn ich anfange wie ein Pferd zu denken.
In meiner bisherigen Pferdelaufbahn durfte ich ganz unterschiedliche Charaktere kennenlernen, habe verschiedene Kurse besucht, jahrelangen Reitunterricht erhalten und gebe jetzt mein Bestes mit Vinur. Er ist mein erstes Pferd, was ich fast komplett alleine ausbilde und mein ganzer Stolz. Für mich ist es aber auch selbstverständlich Hilfe und Unterstützung zu suchen, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Keiner von uns ist allwissend und wir lernen immer wieder dazu. Denn nur wer seine Schwächen kennt, kann sie zu Stärken machen.
Wichtig ist es, dass wir lernen unserem Pferd zuzuhören und uns auf seine Augenhöhe zu begeben, ohne dabei die Führung zu verlieren.


 Zurzeit absolviere ich meine Ausbildung als Reitlehrerin zur ganzheitlichen Reitpädagogik und bin gespannt was die Zukunft für mich bereit hält.

 

Einer meiner größten Vorbilder im Umgang mit Pferden schrieb mir einmal in mein Buch:

"Prüfe alles, aber behalte das Beste."

Zitat von Peter Pfister

 

Und genau das ist zu meinem Leitsatz geworden.

Jeder versucht es auf seine Art Richtig zu machen und es ist gut, wenn wir uns immer wieder neue Eindrücke verschaffen und uns die Ansichten des anderen anschauen und anhören.

Viel wichtiger ist es aber, dass wir unseren eigenen Weg gehen.

Denn jedes Pferd und jeder von uns ist anders.