Was bedeutet Osteopathie?

Die Osteopathie gibt es seit über 140 Jahren, der Begründer Andrew Taylor Still ebnete damals den Weg für die strukturelle Osteopathie. Dominique Giniaux war in den 70ern mit verantwortlich dafür, dass diese Methode Speziesübergreifend angewandt wird. Nach seinem Verständnis ist die Osteopathie ganzheitlich zu betrachten.

 

Osteopathie wird als "der Weg des Knochens" grob übersetzt und beschäftigt sich mit den Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien eines jeden Lebewesens. Das Ziel ist es hierbei den physiologischen Zustand mit sanften Methoden (wieder)herzustellen bzw. einen Impuls zu geben, damit der Körper in seine Ursprungsform zurückfinden kann.

Denn Leben ist Bewegung und ohne Bewegung findet Leben nicht statt. (Zitat Moshé Feldenkrais)

 

Eine für mich besonders wichtige Regel, die ich während meiner Ausbildung vertiefen durfte, ist das der Körper als Einheit gesehen wird. Kleinste Abweichungen können große Veränderung mit sich ziehen physisch wie auch psychisch.

Allerdings hat der Körper die Fähigkeit sich selbst zu heilen. Als Therapeut kann ich stets nur einen Impuls geben und das Pferd entscheidet ob und wie schnell es in der Lage ist diesen Weg zu gehen. Jedes Lebewesen und jedes Pferd muss als Individuum gesehen werden.